Geköpfte Mehlwürmer füttern?

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Hörnchenfan
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BeitragVerfasst: Mi Mär 09, 2011 9:44 am
Hallo liebe Streifen-Freunde,

wie ihr vielleicht gesehen habt, musste ich mich gerade von meinem Hörnchen verabschieden. Es ist wohl an einer Kohlig gestroben.
Der Tierarzt meinte, dass es an dem verfüttern von lebenden Mehlwürmern gelegen haben könnte. Er meinte zwar auch, dass die Leute da geteilter Meinung wären, aber ich würde das hier gerne dennoch im Forum mitteilen.

Laut dem TA kann es passieren, dass die Mehlwürmer in einem letzen Reflex sich nochmal festbeißen. In dem Fall von meinem Hörnchen könnte es sein, dass sich der Kopf eines Mehlwurmes in den Verdauungsorganen "verharkt" oder festgebissen hätte.

Ich weiß nicht, ob das sein kann. Aber der Arzt machte auf mich einen sehr kompetenten Eindruck. Wer weiß, vielleicht hat er recht, vielleicht ist mein Hörnchen auch an etwas anderem Gestorben. Aber dennoch habe ich das Wissen des Arztes weitergegeben :)


Beste Grüße
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Hörnchenfan
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  • BeitragVerfasst: Do Mär 10, 2011 1:07 am
    Hallo Carola.
    habe in Leben noch nicht gesehen das Streifis Mehlwürmer im ganzen fressen, anders sieht es bei Vögeln aus die schlucken sie im ganzen, haben die vielleicht Eingeweide aus Stahl . Anders ist es bei Laven des Schwarzkäfers die können sich mal wehren und im Mund beißen, was aber erfahrene Streifis wissen und sofort den Kopf abbeißen.
    Das ein Streifenhörnchen daran stirbt ist genauso warscheinlich als das es von einem
    T-rex gefressen wird.
    Tierärzte haben nur wenig kenne von Streifi Krankheiten und geben häufig standart Todesarten an.
    In den letzen 25 Jahen habe ich 4 Streifis zur Tierärztlichen Hochschule in die Pathologie
    zur untersuchung eingeschickt weil ich wissen wollte warum die Tiere so plötzlich gestorben sind, nur bei einem konnte eine Ursache festgestellt werden.
    Bei den anderen 3 konnte nichts festgestellt werden.
    Laut auskunft eines Profesors liegt es daran das Streifis Wildtiere sind und noch nie als Labortiere gehalten wurden, und deshalb kaum erforscht wurden anders als Hund, Katze, Kaninchen, Ratten und Mäuse.
    So traurig es auch ist nur Tiere die zur Fleischgewinnung oder als Labortiere gehalten werden werden bis ins kleinste erforscht, für Streifis ist da kein Geld und keine intresse vorhanden.
    Man geht davon aus das Streifis an unbekannten Krankheiten erkranken und auch versterben die die Tierärzte nicht erkennen können da sie nicht im Lehrbuch stehen.
    So die Aussage aus Hannover.
    Da Tierärzte aber Honora nehmen sind sie mit solchen Aussagen schnell bei der Hand um ihr Tun auch zu rechtfertigen.
    Gruß Norbert
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    Hörnchenfan
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    Registriert: Do Jul 01, 2004 8:36 pm
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    BeitragVerfasst: Di Mär 15, 2011 9:46 pm
    Norbert hat geschrieben:Da Tierärzte aber Honora nehmen sind sie mit solchen Aussagen schnell bei der Hand um ihr Tun auch zu rechtfertigen.
    Gruß Norbert


    Hi Norbert,
    mache die Zunft der TA nicht so schlecht.
    Sicherlich werden bei nicht so wertvollen Tieren pauschale Aussagen gemacht, um den Tod zu erklären.

    Jetzt zu Ehrenrettung des Mehlwurms.
    Auch zoologische Gärten schätzen den Proteingehalt der Mehlwürmer für ihre Schützlinge.
    Dort setzt sich niemand hin und enthauptet die armen Kreaturen. ( Vogelzucht ausgeschlossen)
    Man muß Äpferl von Birnen trennen.
    Tierarten, die den Wurm zerbeißen oder nur nur schlucken.

    Streifiger Gruß
    Marian
    Bild Hörnchenzucht Dymar
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  • BeitragVerfasst: Mi Mär 16, 2011 9:45 am
    Hi,

    durch eigene Beobachtung kann ich mitteilen, das zumindest einige Vogelarten ( Kohl und Blaumeise +Rotkehlchen ) die Mehlwürmer vor dem verschlucken töten. Der Wurm wird mit den Krallen festgehalten und zerrupft oder zumindest einmal in den Kopf gebissen und auf die Sitzstange geschleudert. Die Aussage bezieht sich auf die Tiere die von Zeit zu Zeit unseren Balkon besuchen.

    Liebe Grüße
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben

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